Polnische Tutorin der Robert Bosch Stiftung stellt sich vor

Mehr über Polen erfahren

Das Tutorenprogramm der Robert Bosch Stiftung zur Förderung der amerikanischen, französischen, polnischen, tschechischen und russischen Sprache und Landeskunde in der Bundesrepublik Deutschland wird von dem Deutschen Studentenwerk organisiert. Jedes Jahr tragen ungefähr 70 Hochschulabsolventen aus den USA, Frankreich, Polen, der Tschechischen Republik und der Russischen Föderation als Tutoren dazu bei, Studenten an deutschen Hochschulen ihre Muttersprache und ein wirklichkeitsnahes Bild ihrer Heimatländer zu vermitteln.

Neben Universitätsveranstaltungen bieten sie zusätzliche kulturelle Aktivitäten an. Betreut werden die Tutoren von den örtlichen Studentenwerken an ihren Gasthochschulen.

In diesem akademischen Jahr arbeite ich als eine von diesen TutorInnen an der Uni Marburg. Ich habe Politikwissenschaft an der Warschauer Uni beendet, deshalb konzentriere ich mich besonders auf sozial-politische Themen. In diesem Semester organisiere ich einen polnischen Stammtisch (jeden Mittwoch um 18:00 Uhr im Bistro Mensa Erlenring), wo wir über das heutige Polen sprechen: über Politik, Gesellschaft, Studium, Jugendliche und weitere Themen. Wir versuchen auch, jede zweite Woche polnische Filme anzusehen sowohl die älteren, als auch die neusten.

Für Studierende, die schon polnisch gelernt haben, biete ich eine Art Tandem an. Wir treffen uns einmal oder zweimal pro Woche um polnisch zu sprechen.

Im Januar 2005 plane ich eine Ausstellung von Fotografien vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhundert zum Thema: Polnische Ostgrenze - Ostgrenze der Europäischen Union? Neben Fotografien werden auch polnische Filme der jungen Autoren, die aus diesem Grenzgebiet stammen, gezeigt. Die Ausstellung sollte ein Ausgangspunkt zur Diskussion über ethnische und religiöse Minderheiten in der Vergangenheit und heute sein.

Außerdem habe ich dreimal pro Woche Sprechstunden in dem Tutorenbüro in der Mensa Erlenring. Ich berate gerne alle Studierenden, die in Polen ein Praktikum oder ein Auslandssemester machen wollen. Zudem verfüge ich auch über Informationen über Sommerakademien der polnischen Sprache und über Reise- und Urlaubsmöglichkeiten. Ich bleibe im ständigen Kontakt mit den polnischen Instituten in Darmstadt und in Düsseldorf, die mir bei meiner Arbeit auch gerne helfen.

Agnieszka Zagańczyk

Nähere Informationen erhaltet Ihr bei mir unter oder im Tutorenbüro im 1. Stock der Mensa Erlenring, jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 11:00 bis 13:00.

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Zuletzt aktualisiert: 2004-11-26 15:08