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Gestiegene Zahl arbeitsloser Akademiker

Aufgrund schrumpfender Märkte für Stellenangebote - im Jahr 2003 standen 13 Prozent weniger Angebote zur Verfügung als im Vorjahr - hat auch die Zahl arbeitsloser Akademiker zugenommen. Im Vergleich zu 2003 stieg die Arbeitslosenquote um 11,3 Prozent. Damit liegt der Anstieg weit über dem von arbeitslosen Nichtakademikern - dort fiel der Anstieg um 6,3 Prozent deutlich niedriger aus. Dennoch sind Hochschulabsolventen immer noch weit weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Unter ihnen liegt die Arbeitslosenquote bei etwa vier Prozent im Vergleich zu über zehn Prozent allgemeiner Arbeitslosigkeit. Darüber hinaus stieg im Vorjahr die Arbeitslosenquote für Akademiker um 23,9 Prozent, der diesjährige moderatere Anstieg bedeutet also eine Entspannung. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit hätten Absolventen mit breit angelegten Qualifikationen - auch außerhalb des Studiums - gute Chancen auf Einstellung. Spezialisten seien nur selten gefragt.

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Berliner Unis müssen sparen

Der rot-rote Berliner Senat hat ein Sparpaket für die drei großen Berliner Unis (Humboldt, Freie, TU) verabschiedet, das es in sich hat: bis 2009 sollen 228 Professorenstellen gestrichen werden, was einem fünftel aller Stellen entspricht. Damit einhergehend werden Studiengänge abgebaut und Fachbereiche verkleinert. Es wird damit gerechnet, dass in fünf Jahren 10.000 Studenten weniger als heute (85.000) an Berliner Universitäten eingeschrieben sein werden. Von den Kürzungen werden etwa weitere 1500 Arbeitsplätze an den Unis betroffen sein, deren Zukunft ungewiss ist. Das Sparkonzept gehört zu den Plänen des Berliner Senats, das Mehrfachangebot an den Hochschulen zu vermeiden, so dass die Hochschulen zu Spezialisierungen gezwungen werden.

eb

Quelle:

SPIEGEL Online

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Zuletzt aktualisiert: 2004-07-13 23:00