Uni.Marburg im Blick


Hohe Drittmittel an FB Chemie

Der Fachbereich Chemie hat es auch dieses Jahr wieder geschafft, einen hohen Anteil an Drittmitteln zu erreichen: Die Volkswagenstiftung vergibt für die Forschungsprojekte „Functional composite-nanofibers by coelectrospinning: functional nanoobjects for life science“ und „Functional polymer nanotubes by wetting of ordered porous templates: a platform for innovative applications“ 467.400 € und 577.800 €. Bei den zwei neuen Projekten in den Materialwissenschaften der Professoren Prof. Dr. Joachim H. Wendorff und Prof. Dr. Andreas Greiner wird im Bereich der Nanotechnologie geforscht. Beim ersteren sollen in Zusammenarbeit mit dem „Israel Institute of Technology“ in Haifa „Nanofasern mit Innenleben“ entwickelt werden, die beispielsweise mit Medikamenten oder Enzymen beladen direkt in den Körper eingebracht werden können. Das zweite Projekt soll die Herstellung von Nanoröhrchen in Kooperation mit der Universität Paderborn optimieren.

Eb

www.uni-marburg.de/zv/news/presse/

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Präsidium neu besetzt

Die Philipps-Universität hat nun auch offiziell einen neuen Präsidenten. Am 18. Februar wurde dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Volker Nienhaus, zuletzt an der Universität Bochum, durch Ministerpräsident Koch die Ernennungsurkunde für eine sechsjährige Amtszeit überreicht. Damit ist das Ernennungsverfahren abgeschlossen, das mit der Wahl zum Nachfolger Prof. Kerns im November letzten Jahres bereits Nienhaus designierte, der bis dahin als „gewählter Präsident“ amtierte.

Ebenso ist eines der beiden Vizepräsidentenämter seit 26. April wieder neu besetzt, das seit fast einem Jahr vakant war. Der Marburger Tierphysiologe Prof. Gerhard Heldmaier wird damit Nachfolger von Wolfgang Voit, der am 6. Mai 2003 nicht in seinem Amt bestätigt worden war. Eb

www.uni-marburg.de/zv/news/presse/

Das Interview mit dem Präsidenten in diesem Heft

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Abnehmende Studierendenzahlen im SoSe 2004

Zum aktuellen Semester haben sich etwa 17.400 Studierende an der Philipps-Universität rück-gemeldet. Trotz noch ausstehender Bescheide ging die Zahl damit um mindestens 500 im Vergleich zum SoSe 2003 zurück. Besonders betroffen sind die Fachbereiche Gesellschafts-wissenschaften und Philosophie, Germanistik und Kunstwissenschaften, Fremdsprachliche Philologien und Erziehungs-wissenschaften.

Ausreißer stellen die Fachbereiche Rechtswissenschaften, Chemie und Biologie dar, die entgegen des Trends zunehmende Studie-rendenzahlen aufweisen.

eb

Quelle:

www.uni-marburg.de/zv/news/presse/

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32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie vom 4.-8. Oktober

"Soziale Ungleichheiten – Kulturelle Unterschiede" ist das Thema des diesjährigen Soziologenkongresses an der LMU in München. Im Zentrum der Veranstaltung stehen der Strukturwandel sozialer Ungleichheit und die Frage, wie soziale und kulturelle Unterschiede zu Ungleichheiten führen im Vordergrund, außerdem die Frage, welche Bedeutung die Produktion dieser für die Gesellschaft hat. Im Rahmen von Vorlesungen, Ad-hoc-Gruppen, Podiumsdiskussionen etc. werden verschiedene gesellschaftliche Themen (Arbeit, Bildung, Geschlechter, Medien, Migration, u.a.) aus dem Blickwinkel sozialer Ungleichheiten betrachtet. Des weiteren finden zusätzliche Veranstaltungen, beispielsweise die Authors-meet-critics Sitzungen statt. Eine Anmeldung für den Kongress muss möglichst bis zum 31.5.2004 erfolgen (eine Anmeldung darüber hinaus ist auf jeden Fall möglich, aber mit einem Aufschlag von ungefähr 10 Euro verbunden). Hierzu bietet die Fachschaft der Soziologie in Marburg weitere Informationsmöglichkeiten sowie bereits reservierte Übernachtungsmöglichkeiten an.

oh

Quelle: www.dgs-kongress.lmu.de
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Zuletzt aktualisiert: 2004-06-10 15:52