Uni.news in der Presse

Uni Köln: Rauchfreie Zone

An der Kölner Uni ist während der Weihnachtsferien von der Uni-Leitung ein Rauchverbot eingeführt worden. Im neuen Jahr mussten die Studierenden dann die vor den Gebäuden der größten deutschen Uni aufgestellten Aschenbecher benutzen. Obwohl sich der Zorn darüber in Grenzen hielt und die Freude der Nichtraucher groß war, soll es bald wieder vorbei sein mit der Zwangsverschiebung nach draußen. Die Uni plant aber eine Aktionswoche und Beratungsangebote, um die Studierenden auf freiwilliger Basis vom Rauchen abzubringen. Also: Uni nicht nur fachlich, sondern auch erzieherisch.

Quelle: Unispiegel
jo



Neue zusätzliche Einnahmen der britischen Universitäten

Nicht nur Deutschland ringt um Studiengebühren, ebenfalls die britischen Studierenden müssen in Zukunft noch tiefer in die Tasche greifen. Die britischen Universitäten bedürfen dringend neuer Einnahmen. Genauso wie in Deutschland möchten sich immer mehr junge Leute bilden und nehmen ein Studium auf. Nun wird den Unis zusätzliches Geld von rund einer Milliarde Pfund zufließen. Schon jetzt müssen die Studierenden jährlich Summen von 1150 Pfund durch die von Blairs Regierung bereits Ende der neunziger Jahre eingeführte Studiengebührenpflicht zahlen. Nun dürfen die Hochschulen von jedem Studierendem pro Jahr maximal 3000 Pfund (ca. 5000 Euro) verlangen. Die Studierenden zahlen diese Gebühren jedoch erst nach ihrem Studium, und zwar in Form eines geringen wöchentlichen Betrags, wenn sie einen Job mit einem Jahresgehalt von mindestens 25000 Euro gefunden haben. Hingegen bekommen Familien mit niedrigen Einkommen Beihilfen von bis zu 5000 Euro jährlich. Die Regelungen wurden nur durch eine knappe Mehrheit der Regierungsfraktion von Blair durchgesetzt.

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Kb



Schlaft aus

Ein kurzer Schlaf am Tag von eineinhalb Stunden verhilft nicht nur zu mehr Aufmerksamkeit und besserer Stimmung, sondern trägt auch dazu bei, gelerntes besser zu speichern. Diese Ergebnisse haben Psychologen von der Harvard-Universität (Cambridge/US-Staat Massachusetts) in einer Studie im Fachmagazin Nature Neuroscience veröffentlicht. In Experimenten stellten sie heraus, dass die Versuchsteilnehmer einen besseren Lernerfolg hatten, wenn sie nach dem Lernen einen kurzen Mittagsschlaf machen durften. Wichtig dabei war aber auch, dass die Teilnehmer während des Mittagsschlafs sowohl eine tiefe als auch eine leichte, so genannte REM-Phase erreichten.
Also: Schlafen, aber nicht verschlafen!

Kb, Jo



Präsidentschaftswahlkampf an US-Unis

Der Kampf um die diesjährige Präsidentschaft unter republikanisch bzw. liberal (Demokraten) gesinnten Amerikanern wird auch an den Universitäten ausgetragen. So gibt es an der traditionell links orientierten University of Colorado (CU) eine Gruppe republikanischer Studierender, die unter anderem auf einer Homepage gegen liberale Professoren agitieren. "Wenn Du es nicht mehr ertragen kannst, von Demokraten vorgeschrieben zu bekommen, was Du zu denken hast, bist Du bei uns richtig!" Unterstützt wird die republikanische Aktion von der Organisation Students for Academic Freedom, die Politik als „Krieg mit anderen Mitteln“ betrachtet und gegen „radikale Altachtundsechziger“ aufruft. Die Strategie dabei ist, die republikanisch orientierten Studierenden in einer quasi Opferrolle darzustellen, die mit liberalen Gedanken indoktriniert würde.
Eine andere Wahlkampfhilfe-Methode wählt dagegen der bekannte Fernsehkomiker und Bush-Kritiker Al Franken, der in Harvard ein Stipendium erhielt. "Der Unterhaltungswert der Rechten lebt davon, zu lügen und zu verfälschen. Wir müssen dadurch auffallen, dass wir lustig und attraktiv sind," sagt Franken. Dafür durfte er sogar 14 studentische Forschungsassistenten einstellen, die in minutiöser Recherchearbeit aufdeckten, wie man mit Zahlen lügen kann oder warum die Steuersenkungspolitik der Bush-Regierung trotz großer Medienkampagne eben doch nicht zur sozialen Gerechtigkeit beiträgt.
Es wird gerungen (gekämpft) – auf vielen „Fronten“ und mit immer mehr Mitteln.

Quelle: UniSpiegel

Jo



Zuletzt aktualisiert: 2003-12-03 0:18