Uni.news in der Presse

Noch nicht farbenblind

Die FAZ schreibt zu den Urteilen des Obersten Gerichtes in den USA zu bevorzugten Behandlung von ethnischen Minderheiten bei Studienzulassungen in den Vereinigten Staaten:

„In den Verhandlungen ging es um die Klage von zwei weißen Studentinnen, die von der Juristischen Fakultät beziehungsweise vom College der Universität Michigan abgewiesen worden waren. Sie hatten argumentiert, daß andere Bewerber nur deshalb vorgezogen worden seien (affirmative action), weil diese Schwarze, Hispanier oder Angehörige anderer Minderheiten waren - was gegen das Diskriminierungsverbot verstoße. Grundsätzlich befand das Gericht mit fünf zu vier Stimmen jedoch, daß die Berücksichtigung der Rasse und ethnischen Zugehörigkeit eines Bewerbers verfassungskonform und legitim sei, um dem "Staatsziel" einer möglichst vielfältigen und repräsentativen Studentenschaft und - daraus folgend - gesellschaftlichen Elite näher zu kommen. (...)

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.06.03, Nr. 144



Studierende mit langer Leitung

Die Junge Welt schreibt am 23.06.2003 zum Thema Studiengebühren in Berlin: „In Zukunft soll Studierenden für ihr Erststudium eine bestimmte Anzahl an »Credits« zur Verfügung stehen, mit denen sie für den Besuch von Seminaren »bezahlen«. Ist das Konto aufgebraucht oder »die Regelstudienzeit plus vier Semester« überschritten, hält Wissenschaftssenator Flierl (PDS) eine Gebühr von 500 Euro pro Semester für »angemessen«.“ (...) Lediglich rund 1000 Schüler und Studierende beteiligten sich am Samstag in Berlin an der zweiten landesweiten Demonstration unter dem Motto „Du sollst nicht an Bildung sparen“! (...)

http://www.jungewelt.de



Geisteswissenschaften: Stärkere Förderung beschlossen

Die Deutsche schungsgemeinschaft (DFG) will Geisteswissenschaftlern einen besseren Zugang zu ihren Fördermitteln ermöglichen. Mit diesem Beschluss hat sie die Empfehlungen der "Förderinitiative Geisteswissenschaften" in konkrete Programme umgesetzt.

DIE ZEIT 18.06.2003 Nr.26

weitere Infos unter: www.dfg.de



European Education Forum, September 18th - 20th, 2003

Ein Bündnis verschiedener Gruppen ruft anlässlich der Konferenz der europäischen Bildungsminister am 18/19.9. in Berlin zum ersten Europäischen Bildungsforum auf. Kleinere Aktionen am Rande der Ministerkonferenz sowie eine Abschlussdemo am 20.9. in Berlin werden Teil des Programms sein. Ziel ist es, für alle am Bildungswesen beteiligten Gruppen ein Forum für Kritik und Diskussion um die Alternativen zur neoliberalen Bildungspolitik zu schaffen.

www.int-protest-action.tripod.com/EEF/id4.htm



Werdet Teil der Revolution!

Die Zeit veröffentlichte zum Thema Wissenschaftspublizistik ein Interview mit dem Nobelpreisträger Harold Varmus, der sagt, dass digitale Bibliotheken und elektronische Zeitschriften das wissenschaftliche Publizieren ändern sollen:
„Früher waren Zeitschriften auf die traditionelle Art des Publizierens angewiesen. Artikel von Autoren einholen, Drucken auf Papier, Abonnements verkaufen. Heute birgt das Internet das Potenzial, die wissenschaftliche Literatur viel breiter zugänglich zu machen – für die Wissenschaftler und für die Öffentlichkeit – indem man digitale Bibliotheken errichtet. (...)“

DIE ZEIT 18.06.2003 Nr. 26

Weitere Infos : www.plos.org

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Zuletzt aktualisiert: 2003-07-10 10:50